Kritisches und konstruktives Denken, Kreativität
In der modernen Arbeitswelt hat sich die Emotionale Intelligenz (EQ) als entscheidende Eigenschaft für erfolgreiche Führungskräfte und Teams herausgestellt.
Bei der Studie von Adecco müssen immerhin 40% externe Kräfte hinzugekauft werden, oder bis zu 58% intern weitergebildet werden.
Auch kritisches und konstruktives Denken ist gefragt. Extern 43% und intern bis zu 56%. Ebenso Kreativität 48% extern Fähigkeiten zu 51% interne Weiterbildung. Alles Lücken, welche geschlossen werden sollten.
Bei der Daten-, aber auch digitalen Kompetenz sieht es noch minder aus. Bis zu 62% sind es externe Kräfte. An die 36% müssten intern ausgebildete werden.
Und seit geraumer Zeit mangelt es an internen Kompetenzen in Sachen Künstlicher Intelligenz (KI) 34%. Wobei danach 66% externe IT-Experten akquiriert werden müssten.
All diese Zahlen sprechen wenig für einen ausgewogenen «Buy-versus-Build» Ansatz. Um das Potenzial von EQ bis KI zu nutzen und die Beschäftigung der Arbeitnehmenden zu sichern, sollten dringend interne Kompetenzen aufgebaut werden. Hingegen plant mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen, neue Talente einzustellen, um diese von EQ bis KI möglichst ökonomisch erfolgreich einsetzen zu können.
Die Kluft zwischen Einkaufen und Weiterbilden ist relativ hoch; gerade bei künstlicher Intelligenz (KI), aber auch bis zur emotionalen Intelligenz (EQ). Aus- und Weiterbildung in die eigenen Teams ist auf lange Sicht nachhaltiger. «Up-Skilling», oder betriebsinterne Trainings sollten eine höhere Bedeutung haben.
Das ist auch ein Apell an die Führungskräfte und dem Management die Risiken und Chancen von KI bis zu EQ zu verstehen. Schulungen und Anleitungen sind hier erforderlich. Ressourcen, Vertrauen und Geduld sind angebracht.

